Gemeinsam mit dem Verein Kriens Integriert tauchen wir ein in die aktuellen Ausstellungen des Museum im Bellpark, die sich beide damit beschäftigen, wie Architektur und Orte durch Zeit, Nutzung und gesellschaftliche Wahrnehmung bewertet werden. Die Ausstellung zum Fotostudio Frei zeigt anhand eines frühen Schlüsselwerks von Herzog & de Meuron (1981/82) wie architektonische Qualität durch Veränderung und Transformation über Jahrzehnte erhalten werden kann. Die Ausstellung zu den ISOS-Ortsbildaufnahmen der Luzerner Agglomerationsgemeinden Emmen, Emmenbrücke, Kriens und Horw nimmt dagegen ganze Siedlungsräume in den Blick und untersucht, ob eine Neubewertung der wenig wertgeschätzten Agglomerationslandschaften möglich ist.
Nach einer kurzen Einführung erkunden wir die Ausstellung in Kleingruppen. Jede Gruppe wählt ein Objekt oder Foto, das sie in der Ausstellung besonders anspricht, und entwickelt dazu eine kleine Geschichte oder Anekdote, die sie anschliessend mit Foto auf der Plattform TimTam veröffentlicht.
Um über die Gruppe hinaus ins Gespräch zu kommen geniessen wir zum Abschluss ein gemeinsames Apéro mit Häppchen und Erfrischungen.
Wechselausstellungen und Veranstaltungen machen das Museum im Bellpark zu einem Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches. Das Museum im Bellpark führt ein ortsgeschichtliches Archiv, welches die Entwicklung von Kriens vom Dorf zur Agglomerationsgemeinde dokumentiert, und baut eine Sammlung mit Schweizer Zeichnungen auf.
Museum im Bellpark
Luzernerstrasse 21
6011 Kriens
Vernissage „Orte ohne besondere Lagequalitäten.“, Museum im Bellpark, Kriens 2026. Foto: Liv Burkhard
Ein Anlass zum Thema «neu hier».
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