Gim - Generationen im Museum

TiM-Anlass

18. März 2017, 13.00

wortspielerischen Bild - Geschichten

Museum Kloster Gnadenthal Niederwil

 

Idyllisch an der Reuss liegt das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal. Der Kreuzgang mit seinem Innenhof und die Kirche sind Orte der Besinnung und Einkehr. Im kleinen Museum werden Gegenstände und Bücher aus der Vergangenheit gezeigt. Lebendig wird der Ort durch die zahlreichen öffentlichen Kulturanlässe vom Konzert in der Kirche oder im Klosterkeller über die Kunstausstellungen in der Galerie im Kreuzgang bis zum szenischen Rundgang: «Heut gönn ich mir einen Stumpen». Zum Kulturdenkmal gehört das Restaurant Gnadenthal. Dort wird Einkehr zum Vergnügen.

 

Seit dem 13. Jh. lebten die Frauen der Klostergemeinschaft nach den Regeln des Zisterzienserordens. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit dem Kanton wurde das Kloster 1841 aufgehoben. 1876 verkaufte der Kanton alles was dazu gehörte an Tabakfabrikanten. In den Räumlichkeiten drehten nun Arbeiterinnen Stumpen. Keine 20 Jahre später wurde aus dem Kloster die Pflegeanstalt Gnadenthal. Der Ursprung des heutigen modernen Pflegezentrums Reusspark. Alte Schätze im Museum berichten vom Klosterleben in bitterer Armut und in voller Pracht. Davon zeugt die Klosterkirche mit den spätbarocken Altären. Der Kreuzgang mit seinem Innenhof vermittelt auch heute noch die Kraft und Faszination des ehemaligen Klosters. Andere Räume und Objekte erzählen Geschichten aus 125 Jahren Pflege.

 

Adresse

Museum Kloster Gnadenthal
Reusspark - Zentrum für Pflege und Betreuung
5524 Niederwil

https://www.reusspark.ch


7 Geschichten

Die Tonfiguren von Sascha Steiner und die Bilder von Karin Rüegg ergaben wunderbare Bildmotive.

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Generationen unterwegs mit Stiften und feuchen Tüchern im Museum Kloster Gnadenthal

Ein wenig skeptisch sind die Gastgeberinnen und Gäste schon gewesen am Anfang. Doch nach meiner kurzen Einführung zu GiM und den Erläuterungen zu den gestalterischen Sprachmitteln der Kursleiterin Susanne Brem gab es kein Halten mehr. Objekte und Bilder aus der momentanen Kunstausstellung sind munter zu neuen Geschichten zusammengefügt worden. Mal führte die Jugend den Fineliner und die Älteren die Aquarellkreiden, mal war es gerade umgekehrt. Die Gotte wurde animiert, doch endlich, endlich mal den Mut zum Gelb auszuprobieren. Die Tochter gab der Mutterskizze die volle Farbe. Die Künstlerin verführte die Kuratorin zu ersten Strichen... Die Zeit reichte kaum für das feine Znüni und Zvieri. GiM hat einmal mehr wunderbare Geschichten ins Museum Kloster Gnadenthal gezaubert. Diesmal weniger mit Worten als mit Stiften, Farben und wenig Wasser.

Irene, 61


Die Künstlerin Karin Rüegg erklärte gleich selber, wie sie mit Farben in ihren Bildern improvisiert.

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Mutter und Tochter kreierten gemeinsam etwas Neues. 

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Die bunten Kreidestifte liessen sich mit Wasser verwischen, danach fingen sie erst recht an zu leuchten. 

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Wenn sich so ein Skizzenbuch füllt, wird es zu einem ganz persönlichen Schatz mit vielen tollen Erinnerungen. 

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Äusserst konzentriert bei der Arbeit. 

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