TiM – Tandem im Museum

«Mir hat einfach alles gefallen»: Drei TiM-Erfahrungsberichte

Am 19. November 2025 fand im Antikenmuseum Basel ein TiM-Anlass statt: Ein Öllämpchen-Workshop für alle Altersgruppen. Darunter auch drei migrantische Teilnehmenden von Heks-AltuM. Sie teilen nun ihre Erfahrungsberichte.

Tetiana Yaroshenko

Kürzlich hatte ich das Glück, an einem Workshop zur Herstellung einer Öllampe aus Ton teilzunehmen.

 

Mir hat die Arbeit mit dem natürlichen Material sehr gefallen. Es war wie in der Kindheit, wenn man mit Knete modelliert. Und als ich die Lampe verzierte, ging meine Fantasie richtig mit mirdurch. Ich hatte viele Ideen im Kopf, entschied mich aber für die einfachste Variante. Mir hat einfach alles gefallen: die gemütliche, kreative Atmosphäre, die netten Menschen – die Organisatoren der Veranstaltung. Vielen Dank an das Projekt, das die Möglichkeit geboten hat, Kreativität zu erleben und mit den eigenen Händen einen wirklich praktischen Gegenstandherzustellen.

 

Ludmilla L.

Das Antikenmuseum wollte ich schon lange besuchen. Aber dort auch noch kreativ tätig zu sein?! Davon habe ich nicht einmal geträumt.

 

Die Mitarbeiter*innen des Museums empfingen uns herzlich und führten uns in die Werkstatt, in der alles für die kreative Arbeit vorbereitet war. Besonders interessant war der Bericht darüber, welche Arten von Lampen es gibt, wie sie aufgebaut sind und wie man sie verzieren kann, sodass sie zu einem Objekt der dekorativen und angewandten Kunst werden. Etwas später, in der Pause, erhielten wir während der Führung durch den Ausstellungsraum noch weitere Informationen zu diesem Thema.

 

Wie angenehm es war, mit einem so natürlichen Material wie Ton zu arbeiten! Durch die Wärme der Hände wurde der Ton weicher, formbarer, gehorsamer und bereit, jede Form anzunehmen. Ich spürte, wie ich selbst ruhiger und entspannter wurde. Ich bin der Meinung, dass Töpfern eine sehr nützliche Tätigkeit ist. Es ist eine besondere Art der Kunsttherapie, die Ängste reduziert, die Nerven beruhigt, die Seele heilt und das kreative Denken fördert.

 

Mir kam die Idee, ein paar gurrende Tauben zu modellieren und damit eine Lampe zu schmücken. Und das nicht zufällig, denn die Taube ist ein Symbol des Friedens, des Lichts, der Liebe und der menschlichen Seele.

 

Ganz in den kreativen Prozess vertieft, bemerkten wir nicht, wie schnell die Zeit verging. Man möchte es mit den Worten des Dichters sagen: „Die Zeit vergeht, doch alles Schöne bleibt und besteht."

 

Larissa Movchan

Das war meine erste Erfahrung mit der Arbeit mit Ton – der Herstellung einer Öllampe.

 

Vielleicht sieht meine Lampe nicht perfekt aus, aber ich bin stolz darauf, dass ich sie herstellen konnte. Ausserdem habe ich viel Interessantes über die Geschichte der Herstellung solcher Lampen erfahren und im Museum verschiedene Exponate gesehen, die in unterschiedlichen Zeiten entstanden sind.

 

Dazu kamen angenehme Gespräche und das Kennenlernen neuer Menschen während dieses Treffens. Ich bin allen Organisatoren und Teilnehmern dieser wunderbaren Veranstaltung unglaublich dankbar.

 

Bis zu neuen Treffen!